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Konferenzbeitrag

Einfluss dynamischer Stromtarife und zeitvariabler Netzentgelte auf Haushalte mit PV-Batteriespeichersystem

Der Beitrag analysiert den Einfluss von Preissignalen auf Einfamilienhäuser mit PV-Anlage und Batteriespeicher.

Autor_in
Meissner, L.; Bergner, J.; Kerlinski, C.; Quaschning, V.
Medium
41. PV-Symposium, 03/2026

Dynamische Stromtarife und variable Netzentgelte bieten Eigenheimbesitzern einen finanziellen Anreiz, ihren Stromverbrauch zeitlich zu verlagern. Dadurch können Netzengpässe vermieden und Kosten für Netzausbau und Redispatch reduziert werden. Wissenschaftliche Untersuchungen und Hersteller von Wechselrichtern, Batteriespeichern, Energiemanagementsystemen und dynamischen Stromtarifen zeigen die theoretisch möglichen ökonomischen Vorteile für Kunden auf, die auf einen zeitvariablen Tarif umsteigen.

Während viele Untersuchungen die netzseitigen Vorteile simulativ analysiert haben, fehlen umfassende Ergebnisse zur Wirtschaftlichkeit verschiedener Anwendungsfälle für Nutzer:innen. Abweichende Rahmenbedingungen und die Variabilität von Systemparametern wie PV-Leistung oder Batteriespeicherkapazität erhöhen die Komplexität der Analyse.

Haushalte ohne PV-Anlage und nur mit einem Batteriespeicher profitieren deutlich stärker von einem dynamischen Stromtarif als Haushalte mit PV-Speichersystem. Den größten finanziellen Vorteil erzielen Haushalte mit Batteriespeicher, die einen dynamischen Tarif und die Reduktion der Netzentgelte durch Modul 1 und Modul 3 kombinieren. Im Median sparen sie 233 €/a gegenüber dem statischen Tarif ohne Netzentgelte-Reduktion. Haushalte mit PV-Batteriespeichersystem verzeichnen nur bei Nutzung von Modul 1 bzw. Modul 1 und Modul 3 einen garantierten finanziellen Vorteil, mit medianen Einsparungen von 48 €/a und 64 €/a.

Betriebsstrategie und Lastflüsse eines Batteriespeichersystems mit preisbasierter Steuerung.

 

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