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Konferenzbeitrag

PV Überschussladen in der Praxis: Eine Analyse von Labor- und Feldmessdaten

Der Beitrag stellt Ergebnisse der Vermessungen von 5 Wallboxen unter identischen und kontrollierten Laborbedingungen und die Monitoringportaldaten von 730 Haushalten aus dem Feld dar.

Autor_in
Bergner, J.; Orth, N.; Bernhard Will-Haussmann
Medium
19. Symposium Energieinnvoation 02/2026

Auf dem Symposium Energie Innovation 2026 an der TU Graz wurde folgender Beitrag vorgestellt: Die Vorteile des solaren Überschussladen sind bekannt: Es wird auf der einen Seite als kostengünstige und CO2-reduzierende Maßnahme zum Laden der Elektrofahrzeuge angesehen. Auf der anderen Seite kann die dezentrale Nutzung der Solarenergie zur Fahrzeugladung Einspeise- und Verbrauchspitzen reduzieren und somit das Stromnetz entlasten. Wie effizient die solare Ladung der Elektrofahrzeuge jedoch erfolgt und wie hoch der Solaranteil an der Fahrzeugladung ausfällt, stand bisher nur sehr oberflächlich im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen. Dieser Beitrag analysiert zum einen die Vermessungen von 5 Wallboxen unter identischen und kontrollierten Laborbedingungen. Zum anderen werden die Monitoringportaldaten von 730 Haushalten aus dem Feld verglichen.

In diesem Beitrag werden zwei unterschiedliche Datensätze betrachtet, um die folgenden Fragen in Abschnitt 4 zu beantworten:

  1. Was unterscheidet reale Wallboxen von idealen Modellen und welche Verlustmechanismen lassen sich beim Vergleich unterschiedlicher Wallboxen beobachten?
  2. Was sind typische Anwendungsparameter von Wallboxen in Kombination mit PV-Anlagen und wie sehen die Nutzungsmuster aus?
  3. Bis zu welchem Anteil können sich Haushalte mit Elektroauto und Wärmepumpe in Deutschland, Österreich und Schweiz mit eigenem Solarstrom versorgen?
Gegenüber einer Ladung mit maximaler Leistung steigert dynamisches Überschussladen den Solarstromanteil deutlich – wenn man nicht abends lädt.

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