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Konferenzbeitrag

Vergleich der Feldmessdaten von Photovoltaik-Batteriesystemen

Der Beitrag vergleicht die mit einem Photovoltaik-Stromspeicher erreichbaren Autarkiegrade von 110 Haushalten auf Basis realer Messdaten.

Autor_in
Meissner, L.; Orth, N.; Weniger, J.; Schlüter, C. ; Quaschning, V.
Medium
39. PV-Symposium, 02/2024

Die Kombination aus Photovoltaiksystem und Batteriespeicher ist mittlerweile ein etablierter Standard in der Branche. Während im gesamten Jahr 2022 noch knapp 223 000 Speichersysteme in Deutschland installiert worden sind, waren es allein im Jahr 2023 schon mehr als 530 000 Systeme. Dabei wurden etwa 79 % der neuen PV-Anlagen im Eigenheimbereich zusammen mit einem Batteriespeicher installiert.

Durch den Einsatz eines Batteriespeichersystems kann tagsüber überschüssig erzeugter Solarstrom gespeichert werden, welcher dann in der Nacht oder zu Zeiten mit ungenügender Photovoltaik-Erzeugung wieder abgegeben wird. Durch den Einsatz eines Batteriespeichers erreichen die 110 untersuchten Haushalte im Jahr 2022 Autarkiegrade zwischen 31 % und 95 %. Der Median liegt bei 70 %, was bedeutet, dass die analysierten Haushalte durch die Verwendung eines Solarstromspeichers nur noch 30 % ihres Strombedarfs aus dem öffentlichen Netz beziehen. Die untersuchten Haushalte verbrauchten zwischen 2000 kWh/a und 11 000 kWh/a.

Durch den kombinierten Einsatz einer Photovoltaik-Anlage mit einem Batteriespeichersystem können Privathaushalte ihren Autarkiegrad deutlich steigern.

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